Der Gebäudemasterplan

Im Gebäudemasterplan sind alle Gebäude eines Kirchenbezirkes/Stadtkirchenbezirkes enthalten:

Kirchen

Kirchen sind seit jeher die prägenden Orte des christlichen und gemeindlichen Lebens und sollen daher auch erhalten werden. Eine Klassifizierung der Kirchen soll den Kirchengemeinden die Möglichkeit der Priorisierung geben und damit Freiräume im Bereich der Bildung von Rücklagen schaffen.

Pfarrhäuser

Durch den Bezirkskirchenrat wird festgelegt, welche Pfarrhäuser künftig an welchen Standorten für das pfarramtliche Wohnen genutzt werden. Diese Pfarrhäuser werden aus zentralen Mitteln der Landeskirche finanziert. Es soll auch die Möglichkeit bestehen, Dienstwohnungen anzumieten, die ebenfalls aus zentralen Mitteln finanziert werden können.

Gemeindehäuser

Künftig bekommt ein Kirchenbezirk/Stadtkirchenbezirk eine bestimmte Gemeindehausfläche zugewiesen, die sich aus der Summe der Gemeindeglieder der einzelnen Kirchengemeinden bzw. Pfarrgemeinden errechnet. Im Gebäudemasterplan weist der Bezirk den Gemeinden die Flächen zu und regelt damit die künftige Mitfinanzierung von Baumaßnahmen durch zentrale Mittel der Landeskirche. Bei künftigen Baumaßnahmen werden nur noch die Flächen durch die Landeskirche mitfinanziert, die im Masterplan der jeweiligen Gemeinde zugewiesen sind. Was darüber hinausgeht muss die Kirchengemeinde zu 100 % aus eigenen Mitteln aufbringen; das gilt auch für die Folgekosten, wie Bewirtschaftung und Instandhaltungsmaßnahmen.

Sonstige Gebäude

Andere Gebäude wie Kindertagesstätten und Mietimmobilien werden adressenmäßig erfasst.

 

Unterstützung durch den EOK und die Projektpartner

Bei der Erstellung des Gebäudemasterplanes wird der Bezirk unterstützt: Zunächst wird eine detaillierte Bestandsaufnahme aller kirchliche Immobilien im Bezirk als Grundlage für die Beratungs- und Entscheidungsprozesse erstellt. Diese Bestandsaufnahme wird von der pro ki ba GmbH durchgeführt. Dazu werden noch weitere Informationen an die bezirklichen Entscheidungsgremien geliefert, wie demographische Daten, Verkehrswege und andere Strukturdaten.
Am Ende wird pro ki ba die grafische Aufarbeitung der Daten für den Gebäudemasterplan übernehmen.
 
Durch die Organisationsberatung wird die Leitung vor Ort - wenn sie das wünscht - unterstützt, den Prozess aktiv und kreativ zu gestalten.
 
 
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