Gebetsanreden

Gott wird in vielen Namen angesprochen.

Der biblische Gott offenbart sich Mose mit einem Namen, in dem zugleich sein Wirken deutliche wird: IHWH (Exodus 3). Die Aussprache des Tetragramms (wörtlich: vier Buchstaben) begrenzte die jüdische Tradition auf den Tempel zu bestimmten Anlässen. Von Anfang an schlossen sich Christinnen und Christen der jüdischen Praxis der Heiligung des Namens Gottes an, und verwendeten andere Gottesprädikationen statt dessen. Die bekanntesten sind „Ewiger“, „Heiliger“, „Herr“ oder „Vater“. Es ist gut, nicht nur männliche Gottesanreden zu verwenden und abzuwechseln, so dass im Bewusstsein bleibt:
Gott hat sich offenbart und er kann angerufen werden, er ist auch der über alle Bezeichnungen Erhabene das „absolute Geheimnis, das wir <> nennen“ (Karl Rahner).

Wenn wir Christen Jesus Christus bekennen, als den, in dem „die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig“ wohnt (Kolosser 2,9), wenn wir im Sohn den Vater erkennen, können wir in Jesus den Vater anrufen, wie es insbesondere aus den Gebeten der Märtyrer bekannt ist (Stephanus - Apostelgeschichte 7, 59).

 
Beten kann man lernen

Die Bibel stellt uns Gott als einen lebendigen, persönlichen Gott vor. Er sucht die Verbindung mit den Menschen. Im Gebet erlaubt er uns, sich ihm zu öffnen, mit ihm zu reden. Dabei sieht er „in unser Herz“. Er weiß, was hinter den Worten steht. Deshalb können wir mit ihm reden, wie es uns ums Herz ist.

Gebetsportal

Die Seite www.wie-kann-ich-beten.de wird von der Evangelischen Radio- und Fernsehkirche im NDR (ERR), dem Katholischen Rundfunkreferat im NDR (KRR) und der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannover (EVLKA) betrieben.

Die großen Gebetsgebärden

„Körper und Seele sind eine Einheit. Darum muss der Christ ganzheitlich beten lernen.“ Ein Beitrag zu ganzheitlichem Beten ist die so genannte Große Gebetsgebärde. Hier finden Sie Gedanken und Anregungen zu den großen Gebetsgebärden.