Kirchliches Finanzmanagement (KFM)

Quelle: ekiba_
 

Mit der Einführung des Neuen Kirchlichen Finanzmanagements wird bis Ende 2014 das gesamte Haushalts- und Finanzwesen auf allen Ebenen unserer Kirche umgestellt werden. Das Kirchliche Gesetz über die Vermögensverwaltung und die Haushaltswirtschaft in der Evangelischen Landeskirche in Baden (KVHG) sieht vor, dass das Vermögen und die Schulden sowie die jährliche Veränderung des Reinvermögens in einer Bilanz dokumentiert werden.

Während die bisherige Kameralistik nur die Einnahmen und Ausgaben eines Haushaltsjahres nachweist, beinhaltet das Ressourcenverbrauchskonzept auch den Verzehr an Vermögen und bereits vorweggenommene künftige Belastungen.

Durch die Bilanz soll deutlich werden, ob ein Substanzerhalt durch die Mittelbewirtschaftung erreicht werden kann bzw. konnte oder ob auf Kosten zukünftiger Haushalte gewirtschaftet wurde. Ein bezifferter Handlungsbedarf soll in der Bilanz den Beschlussorganen aufgezeigt werden können.

Ziel ist es, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Schuldenlage der einzelnen kirchlichen Organisation zu vermitteln. Hierzu bildet die erstmalige Eröffnungsbilanz den Ausgangspunkt und den Bezugsrahmen der kirchlichen Rechnungslegung.

 

Martina Gruner

Quelle: privat
Bereichsleiterin Vermögensaufsicht, Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen
Zur Person:
Jahrgang 1966; Dipl.-Verwaltungswirtin (FH). 1985 -1989 Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl; 1989 - 2017 gehobener nichttechnischer Dienst in der allgemeinen Verwaltung bei der Stadt Karlsruhe; seit 2018 im Evangelischen Oberkirchenrat.
Telefon: (0721) 9175 948
Zum Download:
ABC - Neues Kirchliches Finanzmanagement
 
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